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Kommentare: 3
  • #3

    Alfons Bender (Samstag, 04 März 2017 17:18)

    Super dargebotener Vortrag in Theorie und vor allem in der praktischen Ausführung. War sehr aufschlussreich weil neben Apfelbaum auch Johannisbeeren und Joschkabeeren geschnitten wurden. Passt sehr gut zu unserer Bepflanzung im Garten.
    Werde beim nächsten Kurs auf jeden Fall kommen.

    MfG.
    Alfons Bender, Kronau

  • #2

    Ruth (Donnerstag, 12 März 2015 18:43)

    Toll gemacht! Viel Zeit und Herzblut investiert! Klasse. Liebe Grüße aus dem Münsterland.

  • #1

    Sabine Balles (Freitag, 27 Februar 2015 22:36)

    Glückwunsch zur gelungenen Homepage des Obst- und Gartenbauvereins! Hier findet man wichtige Informationen, Termine und Tipps. Großartig !



Schnittkurse im Februar/März 2015

Liebe Mitglieder, liebe Freunde des Obst- und Gartenbauvereins Oberhausen-Rheinhausen, wie in jedem Jahr veranstalteten wir mehrere Schnittkurse, die sehr gut besucht wurden. An drei Tagen hatten wir insgesamt 48 Interessierte zu Gast. Herr Öri hatte die Schnittkurse wieder vorbildlich geleitet und stand mit Rat und Tat zur Seite. Es wurden hauptsächlich resistente Säulen- und Spindelbäume sowie Zierformbäume in U-Form, Y-Form und Fächerform und Beerenobst geschnitten. Außerdem gab es Tipps zu Veredelungsmethoden. Wir danken allen Beteiligten für Ihren Einsatz und wünschen unseren "Schülern" gutes Gelingen. Die Vorstandschaft des OGV Oberhausen-Rheinhausen e.V.


NEWSLETTER - Neuigkeiten aus dem Kalender für alle Freunde des Obst-und Gartenbaus

Tipps vom Landesverband für Obst- und Gartenbaufreunde für die 3. Kalenderwoche des Jahres:

 

Ziergehölze - Gehölze im Kübel schützen

Bei sehr tiefen Temperaturen können auch winterharte Gehölze in Pflanzkübeln im Wurzelbereich Schaden erleiden. Zum Schutz sollten kleinere Gefäße z. B. in eine Kiste mit trockenem Laub gestellt werden. Größere Kübel umhüllt man mit Luftpolsterfolie oder Sackleinen. Achtung: Auch im Winter muss der Wurzelballen feucht gehalten werden. Das ist besonders wichtig bei immergrünen Pflanzen.

 

Winterpflege

Nach heftigen Schneefällen kann es sinnvoll sein, die Äste von Gehölzen durch leichtes Schütteln von ihrer Schneelast zu befreien, um unerwünschte Astbrüche zu vermeiden. Besonders gefährdet sind Immergrüne und Koniferen, auf deren dichtem Blattwerk besonders viel Schnee liegen bleibt.


Gespinstmotten an Laubgehölzen

Wer im Vorjahr einen Befall mit Gespinstmotten hatte, sollte an den Trieben die schuppenartigen Gelege, unter denen bereits die jungen Raupen sitzen, mechanisch entfernen.

 

Gemüse und Kräuter - Gemüsegarten umgraben

Wer im verschneiten Gemüsegarten noch umgräbt, darf den Schnee nicht mit eingraben. Er verzögert im Frühjahr die Erwärmung des Bodens. Als schützende Decke auf der Erde ist Schnee dagegen sehr erwünscht.


Topinambur ernten 

Wenn Sie die Stängel des Topinambur (Helianthus tuberosus) stehen gelassen haben, können Sie nun bei offenem Boden immer noch die Knollen ernten und verarbeiten. Topinamburknollen enthalten vor allem Fruchtzucker - besonders Inulin und sind daher für Diabetiker geeignet - und Mineralstoffe wie Eisen, Silizium und Kalzium. Die Knollen lassen sich wie Kartoffeln dünsten oder klein geschnitten roh an Salate geben. Der nussige Geschmack ist eine Bereicherung für alle Rohkostgerichte.

 

Kürbislagerung

Kürbisse lagern besser in kühler, trockener Luft als in kühler Kelleratmosphäre. Angeschnittene Kürbisse werden besser gewürfelt und eingefroren.

 

Grünkohlernte

Wer ausreichend "Braunkohl" gepflanzt hat, kann jetzt immer noch ernten, vorausgesetzt, es hat keine allzu langen Frostperioden unter -10 °C gegeben. Mit Äpfeln und Bregenwurst schmeckt Grünkohl am besten.

 

Obst - Unterlagen bei Apfelbäumen

Achten Sie beim Pflanzen von Apfelbäumen auf die richtige Unterlage. Für Hochstämme empfehlen sich vor allem Sämlingsunterlagen sowie die stark wachsende Typenunterlage A2, für halbhohe Buschbäume M 25 und MM106, für kleine Baumformen die schwach wachsenden Typen M9 und für schlechtere Böden M26.

 

Äpfel dörren

Bevor die eingelagerten Äpfel verderben, können Sie einen Teil durch Dörren konservieren. Entfernen Sie dazu Kernhaus und Stiel und schneiden Sie die Früchte in 4 bis 6 mm dicke Ringe, die kurz in Zitronenwasser getaucht werden (das verhindert das Braunwerden). Ziehen Sie die Ringe locker auf eine feine Schnur und hängen Sie diese dicht über der Heizung auf. Beim Trocknen im Backofen darf die Temperatur 70 °C nicht überschreiten.

 

Kompost im Beerenobst

Bei gefrorenem Boden lässt sich das Ausbringen von Kompost optimal und ohne Bodenschäden durchführen. Zum Einsatz kommen verschieden Grünkomposte, die von der Kommune oft günstig zu bekommen sind. In Weingegenden steht oft auch Trester als preiswerte organische Quelle zur Verfügung.

 

Edelreiserschnitt

Wenn Sie im Frühjahr veredeln möchten, können Sie jetzt noch Edelreiser schneiden und in feuchtem Sand eingeschlagen lagern. Veredelt werden kann sobald die Rinde löst (Pfropfen hinter die Rinde), das ist in der Regel im April der Fall. Für Süßkirschen ist es allerdings schon zu spät.

 

Wildverbiss vermindern

Wenn Sie Probleme mit Wildverbiss z. B. durch Kaninchen oder Mäuse haben, sollten Sie die beim Baumschnitt angefallenen Äste und Zweige liegen lassen, um die Tiere mit diesem Angebot von ihren gepflanzten Junggehölzen abzulenken.

 

Birnengitterrost vorbeugen 

Wenn der Birnbaum im letzten Jahr unter Birnengitterrost (orangebraune "Warzen" auf den Blättern) gelitten hat, sollten Sie sich in Ihrem Garten nach einem Chinesischen Wacholder umschauen und diesen roden. Der Chinesische Wacholder ist nämlich Zwischenwirt des Pilzes, der heimische Wacholder (Juniperus communis) dagegen nicht. War der Befall nur leicht, steht das Gehölz wahrscheinlich in Nachbars Garten.

 

Winterschnitt
Beim Winterschnitt sollte man eine gewisse Reihenfolge einhalten. Beim Kernobst schneidet man die kleinfrüchtigen Sorten zuerst, die großfrüchtigen Sorten später (Nachwinter). Alternanzanfällige Sorten wie Elstar werden am Besten zur Blüte geschnitten. Süßkirschen schneidet man nach der Ernte oder im Frühjahr.

Pfirsiche und Aprikosen schneidet man sicherheitshalber nach der Blüte - wegen der hohen Frostgefahr. Zwetschgen werden traditionell im Winter geschnitten, bei hohem Krankheitsdruck eher nach der Ernte, Stachelbeer- und Johannisbeersträucher zwischen Januar und März. Walnuss und Kiwi sollten besser im belaubten Zustand im August/September geschnitten werden, aber möglichst nicht im Frühjahr, denn wegen des starken Wurzeldrucks tropft die Schnittstelle dann oft tagelang.

 

Steinobst

Sofern Triebinfektionsherde der Moniliaspitzendürre aus dem vergangenem Jahr vorhanden sind, sollten Sie diese mit dem Winterschnitt entfernen, um eine Neuinfektion zu vermeiden. Dazu ist ein Schnitt bis ins gesunde Holz erforderlich. Entfernen Sie auch die hängen gebliebenen mumifizierten Früchte.

 

Zimmerpflanzen

Kartoffel-Kochwasser zum Gießen

Verwenden Sie abgekühltes Kartoffel-Kochwasser ruhig als Gießwasser für die Zimmerpflanzen. Das Wasser ist kalkarm und durch die Kartoffeln mit düngenden Mineralsalzen angereichert.

          

Blüten bei Kakteen fördern

Die meisten Kakteen benötigen in den Wintermonaten tiefere Temperaturen, um Blütenknospen zu bilden. Tagsüber sollten 15 °C nicht überschritten werden, nachts kann die Temperatur ruhig auf 5 °C absinken. Schränken Sie im Winter auch das Gießen sehr stark ein.


Pflanzenschutz - Sitzstangen auf Bäumen

Bringen Sie bei jungen, vor allem hochstämmigen Bäumen mit freiem Stand Sitzstangen an. Sie locken Greifvögel an, die Wühl- und Feldmäuse jagen, und verhindern gleichzeitig, dass sich die Großvögel auf der Triebspitze der Bäume niederlassen und sie abknicken.

 

Tiere im Garten - Futterhäuschen für Vögel reinigen

Vergessen Sie nicht, das Vogelhäuschen einmal pro Woche zu reinigen. Andernfalls können sich Krankheiten ausbreiten oder es bleibt verdorbenes Futter liegen.


Sonstiges - Grüner Tee nach traditioneller chinesischer Art 

Grüner Tee enthält im Vergleich zu Schwarzem Tee mehr Fluor, weniger bzw. eine weitaus mildere Form des Koffeins und reichlich Gerbstoffe. Daher ist er so gesund. Ein kalter Januartag eignet sich hervorragend für die in Japan und China traditionelle Teezubereitung: Lassen Sie 4 g Grüntee vier Minuten in etwa 80 °C heißem Wasser ziehen. Vorsicht: Zu heiß aufgegossen schmeckt Grüner Tee bitter.

      

Schneedecken auf Kleingewächshäusern

Befreien Sie das Kleingewächshaus von starker Schneelast. Das Gewicht von nassem Schnee kann Glasscheiben und Folien beschädigen. Zudem verdunkelt eine Schneedecke das Gewächshausinnere und beeinträchtigt somit die Anzucht von Gemüse- und Blumenpflanzen.

 

Saatgutkontrolle

Die im Laufe des vergangenen Jahres geernteten Sämereien sollten öfter kontrolliert werden, um eventuelle Schädigung durch Organismen einzudämmen. Sind die geernteten Samen darüber hinaus noch nicht gereinigt worden, lässt sich diese Arbeit nun durchführen. Das gereinigte Saatgut sollte in Leinensäckchen an einem kühlen, trocknen und dunklen Ort gelagert werden, wobei eine genaue Kennzeichnung des Saatgutes mit Art bzw. Sorte und Erntejahr unerlässlich ist.

Alle Tipps mit freundlicher Empfehlung des Landesverband für Obstbau, Garten und Landschaft Baden-Württemberg e.V (LOGL), 70193 Stuttgart


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Lesen Sie interessante Details zur Streuobstsorte des Jahres 2015 vom LOGL Baden Württemberg
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